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axanta AG | Themenseite über Nachfolgeregelung

axanta AG

An diesen Hindernissen scheitern Unternehmensübergaben am häufigsten

axanta AG: Countdown zur Unternehmensnachfolge

Drei bis zehn Jahre vor dem geplanten Ausstieg:
» Unternehmen fit machen: Ist das Angebot zukunftsfähig, stimmen Margen und Unternehmensorganisation, ist die Produktion zeitgerecht, habe ich passende Zulieferer etc.?

Spätestens drei Jahre vor der Übergabe:
» aktive Nachfolgersuche

Spätestens zwölf Monate vor Abschluss:
» Mit dem Übergabeprozess beginnen

Allein bis 2014 wird die Existenz von mehr als 100.000 Familienunternehmen davon abhängen, ob eine Nachfolgeregelung gelingt. Das meldet das Institut für Mittelstandforschung (IfM) in Bonn. Alarmierend ist, dass laut einer Studie der Deutschen Unternehmerbörse (DUB 2012) 58 Prozent der Unternehmer ihre Nachfolge noch nicht (oder nicht abschließend) geregelt haben. Fast jeder fünfte Geschäftsinhaber über 50 Jahre (17 Prozent) hat sich sogar überhaupt noch nicht mit dem Thema befasst. So gehört mangelnde Vorbereitung zweifelsohne zu den immer wiederkehrenden Ursachen für das Scheitern von Unternehmensübergaben. Daneben spielen vor allem falsche oder überzogene Erwartungen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Dies entspricht auch den Erfahrungen der axanta AG.

39 Prozent der Senior-Unternehmer finden gegenwärtig keinen passenden Nachfolger. Bei den Existenzgründern ist es jeder zweite, der vergeblich nach geeigneten Unternehmen sucht. Wie kann das sein? Das fragte sich auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag und veröffentlichte 2012 einen Report. Darin blickt er sowohl auf die Unternehmer- als auch die Nachfolgerseite und stellt die wesentlichen Ursachen für das Scheitern von Nachfolgeregelungen heraus.

Die häufigsten Fehler von Senior-Unternehmern

Quelle: DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 20 12

 

Natürlich kann es immer sein, dass die Chemie zwischen den Parteien einfach nicht stimmt. So leicht ist es jedoch nicht, bestätigt auch die axanta AG. Denn der Hauptgrund für das Missglücken von Unternehmensnachfolgen ist laut DIHK-Report unzureichende Vorbereitung. Viele Senior-Chefs fangen zu spät an, sich intensiv mit der Nachfolgethematik auseinander-zusetzen. Entweder, weil ihnen die Zeit fehlt, sie davor zurückscheuen, dieses komplexe Problemfeld aktiv anzugehen oder sie den Verkauf bewusst hinauszögern wollen, um ihre Altersvorsorge aufzustocken. Damit gehen sie jedoch ein erhebliches Risiko ein. Denn eine verlässliche Nachfolgeregelung braucht Zeit, so die axanta AG.

Überhöhte Kaufpreiserwartungen und „Nicht-loslassen-können“ stehen ebenfalls ganz oben auf der Hindernisliste. Viele Unternehmer glauben, dass der Kaufpreis 1:1 dem Unternehmenswert entspricht. In Wirklichkeit orientiert er sich jedoch am aktuellen Marktwert sowie den Zukunftsprognosen, die nicht immer 100-prozentig durch gängige Wertermittlungsverfahren wiedergespiegelt werden können. Daher ist der Kaufpreis vor allem das Verhandlungsergebnis zwischen Käufer und Verkäufer.

Zu dem Gefühl, beim Kaufpreis übervorteilt zu werden, kommt in 38 Prozent der Fälle noch der Unwille, wirklich loszulassen – eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Übergabe. Die axanta AG rät Unternehmern, ihren Betrieb aus möglichst objektiver Perspektive zu analysieren. Herzblut und emotionale Bindung zählen bei Verkaufsverhandlungen leider nicht.

Spezialfall Familiennachfolge

Drei von vier Eigentümern übergeben ihr Geschäft an ihre Kinder. Und das, obwohl nur 57 Prozent in ihrem Nachwuchs tatsächlich potenzielle Nachfolger sehen. Im Endeffekt sind es sogar lediglich 44 Prozent der Unternehmer, die wirklich von der Unternehmensübergabe innerhalb der Familie überzeugt sind. Je größer der Betrieb, umso größer die Zweifel.

Innerhalb der Familie verstärken sich Faktoren wie das „Nicht-loslassen-können“ noch. 84 Prozent der Eigentümer nennen ihn als primären Grund des Scheiterns, gefolgt von zur Übernahme gedrängten Kindern (76 Prozent), Streitigkeiten unter den Kindern/Nachfolgern(73 Prozent), unterschätzten Anforderungen (63 Prozent) und unzureichenden Qualifikationen des Nachwuchses (59 Prozent).

An diesen Hürden erleiden Nachfolger Schiffbruch

Quelle: DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2012

 

45 Prozent aller potenziellen Nachfolger unterschätzen die Anforderungen an eine Unternehmensnachfolge. Da die Infrastruktur bereits vorhanden ist, gehen sie von einem „gemachten Nest“ aus. Gedanken an notwendige, strategische Neuausrichtungen oder Modernisierungen geraten schnell ins Hintertreffen. Dabei gilt es, die komplette Belegschaft mitzunehmen, was Führungskompetenz, aber auch ein gehöriges Maß an Fingerspitzengefühl erfordert, weiß die axanta AG.

Hier stößt die DIHK-Studie auf das zweite Problem: Qualifikationsmängel. So weisen 28 Prozent der Interessenten fachliche oder persönliche Lücken auf und disqualifizieren sich damit als Nachfolger.

Das größte Problem stellt jedoch die Finanzierung dar. Eingerechnet werden muss hierbei nämlich nicht alleine der Kaufpreis. Vielfach kommen Modernisierungskosten für Maschinen oder sonstige Investitionen hinzu.

Damit alle wichtigen Faktoren rund um die Nachfolge optimale Berücksichtigung finden und die Business-Kalkulation auch nach der Übernahme aufgeht, empfiehlt die axanta AG den Gang zu einem professionellen M&A-Berater. Unternehmer und Nachfolgeinteressierte begegnen dem Nachfolgeprozess zum ersten Mal. M&A-Berater wie die axanta AG haben damit jahrelange Erfahrung.

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Eine Antwort auf An diesen Hindernissen scheitern Unternehmensübergaben am häufigsten

  1. ManuelO. sagt:

    Diesen axanta Countdown finde ich toll. Das ist kurz und knapp und informiert über die wichtigsten Punkte. ich werde mir so etwas ähnliches auch für meinen Blog ausdenken 🙂

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