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axanta AG | Themenseite über Nachfolgeregelung

axanta AG

„Nachfolge im Mittelstand“ – welche Schwierigkeiten sehen Unternehmer, welche deren Nachfolger?

Eine Unternehmensübergabe ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich – mit externer Unterstützung durch Unternehmensberater wie die axanta AG – primär zwischen dem Geschäftsführer und dessen Nachfolger abspielt. Beide Parteien begegnen dieser Herausforderung in der Regel zum ersten Mal. Welche Schwierigkeiten sie jeweils dabei sehen, und inwieweit überhaupt ein gemeinsames Problembewusstsein existiert, zeigt die 2011 veröffentlichte Studie „Nachfolge im Mittelstand“ (in Auftrag gegeben von „Markt und Mittelstand – Das Wachstumsmagazin“).

Nachfolger und Unternehmer – Problembewusstsein auf beiden Seiten vorhanden

Bei der Umfrage im Rahmen der Studie zeigte sich, dass Unternehmer und Nachfolger durchaus für die gleichen Probleme sensibilisiert sind. Die Einschätzung möglicher Problemfelder geht jedoch teils stark auseinander. Dies begründet sich vor allem durch die unterschiedliche Ausgangslage: So entscheidet der Unternehmer alleine über seinen Austritt und die künftige Weichenstellung für das Unternehmen. Per Testament oder mittels Verfügungen steckt er den steuerlichen und rechtlichen Rahmen für die Nachfolge ab, um seine Unternehmertätigkeit zum Stichtag zu beenden.

Völlig anders gestaltet sich die Situation für den Nachfolger, bestätigt auch die axanta AG. Bis zum Rückzug des Unternehmers muss der Nachfolger dessen Entscheidungen mittragen, ohne selbst entscheiden zu können, muss sich mit den Strukturen des Betriebs vertraut machen und in die Arbeitsabläufe hineinwachsen. Mit der Übergabe kehrt nicht etwa Ruhe ein. Stattdessen trägt er ab diesem Zeitpunkt alleine die volle Verantwortung. Als „Neuer“ in einem Betrieb, der mit „seinem Unternehmer“ gewachsen ist, muss er sich fortan als neuer Eigentümer und vor allem Geschäftsmann bewähren, seinen eigenen Stil finden und sich Respekt und Vertrauen von Mitarbeitern wie Führungskräften erarbeiten.

So verwundert es nicht, dass sich Nachfolger mittel- bis langfristig mit der Thematik auseinandersetzen, während Unternehmer eher kurz- bis mittelfristig planen. Im Schnitt beschäftigen sich 20 Prozent aller Unternehmer mehr als fünf Jahre mit der Unternehmensübergabe, bei den Nachfolgern sind es 29 Prozent.

Unternehmerische Entscheidungswege und Strukturen ausschlaggebend für Problembeurteilung

Quelle: Markt und Mittelstand-Research

 

Die größte Schwierigkeit sehen Geschäftsführer bei Finanzierungsfragen und Entscheidungen, die die strategische Ausrichtung des Unternehmens betreffen. 86 Prozent geben an, in alle strategischen Entscheidungen involviert zu sein. Bei Finanzierungsaspekten sind es zwei Drittel. Ganz anders sieht es oft bei internen Führungskräften und Nachfolgern aus, von denen sich 64 Prozent nicht in nachfolgetechnische Entscheidungen einbezogen und 30 Prozent schlecht oder gar nicht informiert fühlen.

Vielfach sind Rolle und Zuständigkeiten auch noch nicht exakt geklärt und kommuniziert. Dementsprechend rechnen Nachfolger laut Studie bei strategischen und finanziellen Fragen, aber auch bei den Mitarbeitern mit möglichen Problemen.

Erfolgsentscheidend ist also, nicht nur die steuerlichen und rechtlichen Aspekte zu klären, sondern den operativen Nachfolger frühestmöglich aktiv einzubinden, um ihn auf seine neue Rolle vorzubereiten. Dies gelingt allerdings nur, wenn der Unternehmer rechtzeitig mit seiner Nachfolgeplanung beginnt, so die axanta AG.

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